Mittwoch, 24. August 2016

Muckis aufbauen


Schon eine Weile bin ich nun daran Chittos Muskulatur aufzubauen, am Hals hat er in den letzten Monaten deutlich zugelegt und auch am Rücken bekommt er so langsam Muskulatur. Die Hinterhand, naja, die sieht immer noch ziemlich kantig aus, wobei er mittlerweile nicht mehr ganz so stark wie noch vor einigen Wochen mit den Hinterbeinen schleift. Chittos größtes Problem bei der Bewegung, sowie dem Muskelaufbau ist sein Körperbau. Durch seinen hohen Wirderrist und den kurzen Hals neigt er dazu seinen ebenfalls kurzen Rücken durchzurücken und die Hinterhand einfach mitschleifen zu lassen.
Trotzdem versuche ich aktiv sein Muskelwachstum zu fördern.

Versammlung ist natürlich das ultimative Muskeltraining, aber davon sind wir ja weit entfernt und darfür wird auch schon einiges an Kraft benötigt.
Bergaufgaloppieren ist allerdings auch sehr gut für die Hinterhand, damit meine ich keinen bildlich beschriebenen aufwärtsziehenden Galopp, sondern das tatsächliche Galoppieren auf einem Hügel, also bergauf. Dabei schiebt die Hinterhand den gesamten Pferdekörper nach oben und hat einiges zu arbeiten. Wer in einer hügeligen Gegend lebt, der sollte dies auf jeden Fall nutzen, bei uns gibt es leider nur Flachland.
Aber auch Galopp generell ist förderlich für die Muskulatur, solange er schön langsam und gleichmäßig im Dreitakt abläuft. Wildes Fetzen im Gelände macht zwar Spaß, bringt aber noch lange keine Muskulatur. Daher lieber auf den Reitplatz gehen und hier üben.

Stangen- und Kavalettiarbeit, genau wie kleinere Gymnastiksprünge fördern natürlich auch die Schubkraft der Hinterhand. Hierbei wird der Pferderücken automatisch aufgewölbt und das Pferd trägt sich von selbst.
Chitto longiere ich bisher ab und an über Stangen, oder über kleine Kavaletti, da er ein kleiner Tollpatsch ist und beim Reiten nicht auf die Stangen achtet und ich den Abstand einfach nicht einschätzen kann - ich bin dann wohl kein Springreiter. Ich würde es trotzdem so gerne mal versuchen mit ihm zu springen, an der Longe haben wir es schon versucht und es hat ganz gut geklappt. Beim Reiten habe ich mich noch nicht wirklich getraut, aber versuchen möchte ich es demnächst unbedingt.

Was ich zudem wieder in Angriff nehmen möchte ist das Hinterhandprogramm vom Boden, das ich euch schon in meinem letzten Blogpost vorgestellt habe. Im Winter werde ich es wahrscheinlich testen und dann versuchen euch unsere Fortschritte und meine Meinung darüber mitzuteilen.









Sonntag, 21. August 2016

Bodenarbeit


Obwohl ich momentan das Augenmerk sehr deutlich auf das Reiten gelegt habe, machen wir ab und auch gerne mal ein wenig Bodenarbeit. Vor einiger Zeit noch, war mir Bodenarbeit noch wichtiger als das Reiten und es hat mir großen Spaß gemacht. Meist wechselt das aber auch, mal mache ich total gerne Bodenarbeit und will gar nicht mehr reiten, mal könnte ich einfach jeden Tag reiten und an uns arbeiten. Dieses Jahr hat aber auch noch das Wetter gut mitgespielt, um häufig zu reiten, der Winter war mild und der Sommer hat sich nur teilweise von seiner heißen Seite gezeigt, somit das perfekte Wetter für Gelände und Reitplatz.

Wenn wir dann allerdings doch mal Bodenarbeit machen, lasse ich Chitto meist frei im Roundpen laufen. Hier haben wir früher so unsere Schwierigkeiten gehabt, mittlerweile ist die Rangordnung doch schnell klar, auch wenn er anfangs gerne testet und vor sich her trottelt.
Zirkustricks machen vor allem Chitto ganz viel Spaß, da ich hier mit Leckerlis arbeite. Weil Chitto auf Futterbelohnung allerdings oft überreagiert und viel zu eifrig wird, halte ich das in Grenzen.
Unser Trickrepertoir ist allerdings recht beschränkt, da ich wie gesagt nicht sehr oft mit ihm Bodenarbeit mache und ihm deshalb kaum neue Dinge beibringe, vielleicht werde ic dies im Winter nachholen. Chitto kann bisher alle vier Beine nacheinander auf Touchieren anheben, den spanischen Gruß, Nein-Sagen, sich ablegen, und ein Podest besteigen.
Auch an Seitengängen versuchen wir uns immer wieder vom Boden aus, wenn sie von oben nicht richtig klappen wollen. Schenkelweichen klappt schon einwandfrei (wir tun jetzt einfach mal so, als wäre es ein Seitengang), Schulterherein klappt unter dem Sattel allerdings besser.

Vor einiger Zeit habe ich mal angefangen ein bestimmtes Training für seine Hinterhandmuskulatur zu üben. Die Grundvorraussetzung ist das übermäßige Heben und Untersetzen der hinteren Beine auf Touchieren. Die Fortsetzung sind dann das Anheben des inneren Hinterbeins im langsamen Schritt und später auch bei Seitengängen.
Chitto hat unglaublich schnell kapiert, was er zu tun hat und war wirklich eifrig bei der Sache. Im Schritt auf der ganzen Bahn klappte es schon super. Leider war ich nicht ehrgeizig genug, um es längere Zeit zu testen, ich kann mir aber sehr gut vorstellen, dass es eine schöne Hinterhand machen kann. Auch das möchte ich in der Winterzeit äußerst gerne angehen, damit er endlich mehr Muskulatur bekommt. Ich werde euch auf dem Laufeden halten.

 











Sonntag, 14. August 2016

Ich bin wieder da!


Ich bin wieder da, aus dem Urlaub zurück, ausgeruht und braun gebrannt. Hoffentlich werde ich jetzt mit dem Blog wieder richtig loslegen können. Der Urlaub war wirklich schön, aber eine Sache gab es die mich dann doch geschockt hat.

Eigentlich wollte ich gerne im Urlaub reiten. Vorab habe ich mich im Internet informiert und gesehen, dass man ganz in der Nähe unseres Hotels an einem Salzsee am Strand reiten kann. Es gab nur positive Rezensionen und wurde immer als "traumhaft" beschrieben.
Nun ist mir bereits auf dem Transfer zum Hotel ein kleiner Stall aufgefallen, naja, eher negativ aufgefallen. Ein paar Tage später sind wir dann daran vorbei gelaufen. Wo soll ich anfangen? Die Pferde scheinen den ganzen Tag angebunden in kleinen, überdachten Ständern direkt an der Straße zu stehen. Teilweise sogar gesattelt, obwohl niemand anwesend war. Alle Pferde waren völlig unterernährt und unbemuskelt. Sie sahen so aus, wie kein Reitpferd aussehen sollte. Bei den meisten war die Sattellage komplett eingefallen, Rippen waren mehr als deutlich sichtbar und Beckenknochen standen extrem hervor. Eines der Pferde hat, wohl aufgrund der hohen Temperaturen, aus der Nase geblutet. Hätte ich so etwas in Deutschland gesehen, hätte ich nicht gezögert und den Tierschutz angerufen. In Griechenland, noch dazu auf einer sehr kleinen Insel, weiß ich nicht, ob sich da etwas tun würde. Unterstützen werde ich diese Tierquälerei definitiv nicht und kann nicht verstehen, wie ein klar denkender Mensch sich auf Kosten eines Tieres amüsieren kann, denn es war auch für einen Laien sichtbar, wie diese Tiere leiden.

Etwas weiter dann der im Internet beschriebene Stall. Hier konnte man bereits von weitem Pferde auf einer Weide grasen sehen, angebunden zwar, aber immerhin konnten sie sich bewegen. Diese Haltung scheint hier wohl normal, sowohl Kühe, als auch Esel werden so gehalten. Die Besitzerin der Ranch war zwar freundlich, aber äußerst gewöhnungsbedürftig (Ich will nicht wissen, welche Drogen sie zu sich genommen hatte). Als ich mir die Pferde angucken wollte wurde ich allerdings ferngehalten, aufgrund Verletzungsgefahr. Finde ich grundsätzlich okay, allerdings hatte ich bereits erwähnt, dass ich genügend Erfahrung habe. Mir kam es eher so vor, als solle ich sie nicht so genau sehen. Die Pferde waren größtenteils in besserem Zustand, standen jedoch total im Dreck. Hufe waren natürlich auch nicht gemacht. Und der ach so tolle See bei dem man am Strand reiten kann ist verdreckt und sinkt.

Ich habe mich dann dazu entschlossen nicht zu reiten.
Wie handhabt ihr das? Kneift ihr beide Augen zu, oder könnt ihr so etwas auch nicht genießen?
Ich muss ja gestehen, dass ich schon ein paar Mal im Urlaub blind eine Reittour gebucht habe und die Pferde dort nie unseren "Standarts" entsprachen. So schlimm wie in ersterem beschriebenen Stall, war es allerdings definitiv nie! Ich bin wirklich sprachlos!

Mittwoch, 10. August 2016

Das ist in meiner Putztasche


Ich habe eine Putztasche, keinen Putzkasten, da ich dazu neige Dinge anzuhäufen die ich gar nicht verwende. In eine Putztasche passen einfach nicht ganz so viele Dinge und trotzdem habe ich alles griffbereit. Zudem sehe ich einen großen Vorteil darin, dass mein Schweif- und Fliegenspray super reinpasst und ich keine Probleme damit habe sie schließen zu müssen. In meinen Putzkasten hat meine grose Flasche Fliegenspray nie hineingepasst, obwohl ich einen recht großen hatte.

Ich besitze drei verschiedene Striegel, die ich tatsächlich auch nutze. Einen Metallstriegel, besonders um Chitto von grobem Schmutz, beispielsweise nach dem Wälzen, zu befreien. Einen normalen Gummistriegel, den ich zur normalen Fellrwinigung verwende und einen Massagestriegel, mit dem ich zusätzlich Chittos Winterfell ausbürste und seine verspannte Muskulatur lockere.
Momentan benutze ich meist nur meine MagicBrush-Bürste, welche im Sommer völlig ausreicht und die rote Kardätsche mit den langen Borsten, die super Staub aus dem Fell holt.
Ein Hufauskratzer und eine Mähnen- und Schweifbürste dürfen natürlich auch nicht fehlen.

Der Inhalt meiner Putztasche ist also recht einfach, normal würde ich sagen, trotzdem lagere ich in ihr einige Dinge, die andere Leute nicht darin haben:
Da wären zum einen meine Handschuhe, die ich einfach immer griffbereit haben will, da ich sie nicht erst ein Mal im Schrank vergaß. Im Helm hatte ich sie auch eine Weile, allerdings benutze ich zum Longieren oder Führen keinen Helm und vergaß sie somit auch des öfteren.
Meine Lederpflegetücher habe ich bereits in meinem Beitrag zur Sattelpflege erwähnt, diese benutze ich, wenn wir mal wieder vom Regen erwischt wurden, oder der Sattel durch aufspritzenden Matsch dreckig wurde.
Zu guter Letzt eine Erstversorgung für kleinere Wunden, nämlich Silberspray und Melkfett.


Sonntag, 7. August 2016

Urlaub vom Pferd?!



Wie einige sicherlich mitbekommen haben, bin ich gerade im Urlaub, wenn ihr das lest.
Es war mal wieder dringend nötig! Nach einem sehr anstrengenden Semester voller Tests, Referate, meinem Nebenjob, dem Pferd und dem Blog, war ich einfach erschöpft. Gerade standen einige Klausuren an, für die ich mich gut vorbereiten musste. Die Klausuren sind leider noch immer nicht ganz um, aber ich war definitiv schon urlaubsreif und brauchte eine Pause.

Warum nun der Titel Urlaub vom Pferd heißt? Ich genieße diese Zeit ohne Pferd, die viele Freizeit, das Faulenzen, Seelebaumelnlassen und Kulturerkundigen - und das alles ohne Verpflichtungen oder Verantwortungen!
Natürlich ist Chitto während meiner Abwesenheit bestens versorgt, sonst würde ich Nachts kein Auge zu machen. Weil ich aber weiß, dass sich rührend um ihn gekümmert wird, kann ich den Urlaub ganz ohne Pferd auch einmal genießen. Denn selbst wenn Reitsport mein Hobby ist und ich Chitto natürlich gerne pflege und reite -sonst wäre er wohl nicht mein Pferd-, eine Pause tut einfach gut.
Als Pferdebesitzer hat man selbst an stallfreien Tagen meist sein Pferd noch im Kopf und muss die Woche durchplanen, eventuell Reitbeteiligungen organisieren und möchte gerne am Abend eine Berichterstattung, wie es dem Pferdchen denn so geht. Es ist ein Vollzeitjob, der ein unglaubliches Maß an Verantwortung mit sich bringt. Im Urlaub stelle ich dies so weit wie möglich ein, ich versuche abzuschalten und den Leuten zu vertrauen, denen ich mein Pferd überlassen habe. Ganz geht das natürlich nicht, aber jeden Tag frage ich auch nicht, was meine Reitbeteiligung denn heute wieder gemacht hat.
Schließlich ist es mein Urlaub, in dem ich mich um nichts kümmern möchte, außer meiner Strandliege.
 
Nach dem Urlaub freue ich mich dann umso mehr meinen Dicken wiederzusehen und gehe mit neuer Motivation ans Werk. Es ist unglaublich welche Wunder eine Reitpause bei mir schon manchmal bewirkt hat. Meist ist mein Sitz nach dem Urlaub besser und lockerer als zuvor, auch wenn ich mir wie eine Kartoffel vorkomme und ich mir nicht erklären kann, wieso es so ist.


Mittwoch, 3. August 2016

Mein Traum vom Urlaub mit Pferd



Jeder Reiter träumt doch davon mit dem eigenen Pferd einen Urlaub am Strand zu genießen.
Auch ich würde dies unglaublich gerne machen. Leider ist der Traum aber noch alles andere als greifbar für mich und so muss ich mich wohl noch etwas darauf gedulden.

Mehrere Probleme stellen sich mir dabei in den Weg.
Zuerst das Geld, Geld braucht man für Urlaub immer, ist es aber ein Urlaub mit Pferd kann das Ganze gleich noch teurer werden.
Außerdem besitze ich weder einen Pferdeanhänger noch einen Hängerführerschein und möchte nur ungerne noch mit Papa in den Urlaub fahren.
Aber das eigentlich größte Problem ist meine Angst. Meine Angst, dass alles schief läuft und ich nicht mit dem Urlaub zufrieden bin. Chitto kennt es absolut nicht in fremde Gelände zu gehen, wir waren bisher noch nie auf einem Turnier. Das höchste was wir mit ihm gefahren sind, war bis in die nächste Tierklinik zum Zahnarzt und schon das war für ihn ein Weltuntergang. Eingeschüchtert bin ich auch von seinem Verhalten nach unserem letzten Stallwechsel, ich konnte ihn ganze drei Monate nicht reiten, ohne nicht die Angst zu haben runterzufallen. Buckeln, plötzliches Losrennen, Unkonzentriertheit und ständiges Wiehern, alles war dabei und ich mit meinen Nerven am Ende.
Wenn ich so etwas im Urlaub erleben müsste, könnte ich Nachts nicht mehr schlafen und würde mir bloß Vorwürfe machen, außerdem möchte man doch im Urlaub Spaß haben und keinen Stress!

Trotzdem habe ich diesen Traum als festes Ziel im Blick und möchte es tatschlich irgendwann angehen. Mein Plan steht und wir sind ihm schon ein Stückchen näher gekommen. Gelände war für Chitto ja ein Fremdwort, bevor ich diesen Blog startete, mittlerweile sind wir sicher in allen drei Grundgangarten unterwegs, wenn auch nur in gewohntem Umfeld.
Diesen Sommer und Herbst habe ich zudem vor ihn weiteren ungewohnten Situationen auszusetzen, ich möchte gerne mal in unseren alten Stall fahren, um dort das Gelände zu nutzen, das er zwar schon kennt, aber zwei Jahre nicht dort war. Mindestens ein kleines Turnier plane ich auch und wenn es nur ein Geschicklichkeitsparcours ist. Außerdem plane ich insgeheim einen kurzen Stallwechsel für ein bis zwei Wochen zum Entspannen auf einer Weide, mal sehen ob und wann wir das verwirklichen.
Ich bin aber guter Dinge und möchte Chitto unbedingt mehr in diese Richtung fördern und ihn ein wenig gelassener machen, was fremde Orte angeht.

Das alles soll nicht heißen, dass wir noch dieses Jahr zusammen in den Urlaub fahren, ich lasse mir da die Zeit, die wir brauchen. Auch denke ich nicht, dass alle meine Pläne sich für dieses Jahr erfüllen werden. Man weiß ja wie das ist, immer kommt irgendwas dazwischen.



Sonntag, 31. Juli 2016

So gestalte ich eine Trainingseinheit


Natürlich versuche ich Chitto auch auf dem Platz relativ viel Abwechslung zu bieten, das Grundgerüst sieht allerdings meist gleich aus.

Grundsätzlich gehe ich vor jedem Reiten zwanzig Minuten Schritt, davon mindestens zehn am langen Zügel. Gerne führe ich ihn dazu auch, um mich selbst schon warmzulaufen.
Am aufgenommenen Zügel fange ich dann an Chitto etwas im Schritt zu dehnen, mache Seitengänge, reite Volten, oder Schritt-Halt-Übergänge, alles was mir gerade so einfällt.
In der nächsten Zeit möchte ich hier gerne das Rückwärtsrichten aufgreifen, da Chitto und mir das noch eher schwer fällt.
Da sich Chitto im Galopp am schnellsten löst, trabe ich meist nur kurz und direkt am kurzen Zügel, weil er direkt von Anfang an gestellt und beschäftigt werden muss, um sich zu lockern.
Zum Lösen galoppiere ich gerne eher lange, ganze Bahn und auf dem Zirkel in mäßigem Tempo. Zu schnelles Tempo verspannt ihn meist und ich komme nicht mehr zum Sitzen.

Im Grunde ist 90% unserer Arbeit noch Lösungsarbeit, trotzdem fange ich ab einem gewissen Punkt an etwas mehr von ihm zu fordern, ihn zu stellen und Übergänge zu reiten.
Meist setze ich einen Schwerpunkt auf Galopp, Trab, Anlehnung, oder Schenkelgehorsam. Das mache ich dann ganz spontan aus, je nachdem wozu ich gerade Lust habe, oder woran gerade am dringendsten gearbeitet werden muss.
Im Galopp arbeiten wir momentan vermehrt am Angaloppieren. Vor allem auf der linken Hand fällt uns das punktgenaue Angaloppieren noch sehr schwer und wir brauchen einige Übung.
Im Trab gehen wir gerade meist den Takt und die Anlehnung an. Chitto läuft gerne mal sein Wunschtempo, was meist entweder über oder unter dem Tempo liegt und sehr schwankt, daher versuche ich ihn immer mehr im Takt zu halten.

An heißen Tagen, wie wir sie momentan haben, beschränke ich Trab und Galopp auf etwa zwanzig Minuten und gehe lieber noch eine Runde ins Gelände. Dort ist Chitto oft motivierter und ich kann genau so gut Stellung und Biegung abfragen. Meist galoppiere ich ihn aber viel, um die Kondition zu verbessern.

Schritt nach dem Reiten ist mindestens genauso wichtig wie das Aufwärmen. Mindestens fünf Minuten zum herunterfahren und durchatmen bekommt Chitto dabei von mir. Wenn er besonders schnauft, auch mal mehr.